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Wanterbaach-Siweschlëff

An der Kante des Plateuas aus Luxemburger Sandstein (unterer Lias) treten am Oberhang der tief eingeschnittenen Schwarzen Ernz zahlreiche Elemente der Sandsteinlandschaft auf. An der Oberkante des Plateaus öffnet sich der Blick über das Tal der Schwarzen Ernz bis auf das Beauforter Plateau. Die Abhängigkeit der Vegetation vom geologischen Untergrund zeigt sich deutlich daran, dass auf den sandigen Böden der Plateaukante Kiefern wachsen, während auf dem sandig-lehmigen Hangschutt unterhalb Buchen wachsen. Mergel, die die flacheren unteren Hangabschnitte im Tal der Schwarzen Ernz bilden und aus der Zeit des untersten Lias und des Keupers stammen, werden zumeist als Grünland genutzt.

Im Übergang vom Sandstein auf die Mergel haben sind einzelne Sandsteintürme durch Rutschprozesse auf und mit den wasserundurchlässigen Mergeln von der Felswand gelöst, so dass schmale, begehbare Felsdurchlässe (Schlëffe) entstanden. Rutschprozesse führten zur Bildung einer dreieckigen Höhle, Erosions- und Verwitterungsprozesse zur Ausbildung eines für die Sandsteinlandschaft typischen Felsüberhanges.

Eine Vielzahl von teilweise seltenen Farnen und Mosen wachen auf den Felsoberflächen und auf dem Waldboden.

Hier befindet sich auch das einzige Klettergebiet der Sandsteinlandschaft.