Die Region sticht nicht nur durch ihre imposanten Felsen und Schluchten hervor, sondern auch durch traditionelle Obstbaumwiesen (Bongerten) mit hunderten Obstsorten, große Wälder, eine einmalige Farn- und Moosflora, Naturwaldreservate und einen Flächenanteil von 42 % Natura2000-Gebieten. Darüber hinaus fand man hier die Überreste der „ältesten Luxemburger“. Auch die älteste Stadt Luxemburgs, das immaterielle Weltkulturerbe „Echternacher Springprozession“, die Burgen und Schlösser von Beaufort und Larochette, die Abtei Echternach mit ihrer Buchmalerei sowie Relikte früher Industrien wie bspw. der Eisen- und Textilindustrie sind hier zu finden. Nicht zuletzt lässt sich diese historische Tourismusregion auf prämierten Wanderwegen, die z.T. aus dem 19. Jahrhundert stammen, erkunden.

Entdecken Sie hier ausgewählte Beispiele unseres Natur- und Kulturerbes!

Steekaul Burermillen – ein ehemaliger Sandsteinbruch

In diesem Steinbruch sind die ältesten Gesteine der Region zu sehen: die roten Sandsteine aus der Zeit des Buntsandsteins. Ihre rote Farbe stammt von im Stein enthaltenem Eisen. Diese Sandsteine liegen in diesem Bereich an der Oberfläche, weil sich die geologischen Schichten hier besonders weit nach oben wölben und einen Sattel bilden („Borner Sattel“). Der […]

In diesem Steinbruch sind die ältesten Gesteine der Region zu sehen: die roten Sandsteine aus der Zeit des Buntsandsteins. Ihre rote Farbe stammt von im Stein enthaltenem Eisen. Diese Sandsteine…

In diesem Steinbruch sind die ältesten Gesteine der Region zu sehen: die roten Sandsteine aus der Zeit des Buntsandsteins. Ihre…

Gipskaul – Gipsabbau bei Rosport

Am Hang des Waldes „Giischterbësch“ wurde vor allem in den 1940er und 1950er Jahren in einem Stollen Gips abgebaut. Der Gips wurde in Loren über einen Bremsberg zu einem Verladeplatz gebracht. Die vollen abwärts fahrenden Loren zogen gleichzeitig die leeren Loren hoch, wobei eine Bremsanlage die Fahrgeschwindigkeit regelte. Für die Güterwagen gab es am heutigen […]

Am Hang des Waldes „Giischterbësch“ wurde vor allem in den 1940er und 1950er Jahren in einem Stollen Gips abgebaut. Der Gips wurde in Loren über einen Bremsberg zu einem Verladeplatz…

Am Hang des Waldes „Giischterbësch“ wurde vor allem in den 1940er und 1950er Jahren in einem Stollen Gips abgebaut. Der…

Salzwaasserquell – Historische Salzgewinnung bei Born

Bei Born wurde zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert mit Hilfe einer Gradieranlage Salz gewonnen. Eine Konzessionsurkunde von 1585 belegt dies.
Die Salzgewinnung war hier möglich, weil an verschiedenen Stellen am Fluss Sauer salzhaltige Quellen auftreten. Dort wo das Grundwasser an die Oberfläche tritt, hinterlässt es rot-braune Ablagerungen. Dies ist ein Zeichen dafür, dass […]

[caption id="attachment_1894" align="alignright" width="262"] In einem Gradierwerk wird das Quellwasser über Reisigbündel geleitet und in einem Becken aufgefangen. Dabei verdunstet ein Teil des Wassers und gelöste Stoffe wie Eisen, Kalk…

[caption id="attachment_1894" align="alignright" width="262"] In einem Gradierwerk wird das Quellwasser über Reisigbündel geleitet und in einem Becken aufgefangen. Dabei verdunstet…

Farne und Moose

Eindrucksvoll sind die vielen verschiedenen Formen der Farne und Moose und die meist satte grüne Farbe dieser Sporenpflanzen. Insbesondere die außergewöhnlichen mikroklimatischen Bedingungen – geringe Temperaturschwankungen, hohe Luftfeuchtigkeit – an den Felsen und in den Schluchten machen die Region zu einem wahren Eldorado für zahlreiche Arten. Der Artenreichtum bei den Moosen ist enorm. In der […]

Eindrucksvoll sind die vielen verschiedenen Formen der Farne und Moose und die meist satte grüne Farbe dieser Sporenpflanzen. Insbesondere die außergewöhnlichen mikroklimatischen Bedingungen – geringe Temperaturschwankungen, hohe Luftfeuchtigkeit – an…

Eindrucksvoll sind die vielen verschiedenen Formen der Farne und Moose und die meist satte grüne Farbe dieser Sporenpflanzen. Insbesondere die…

„Salzmännchegaart“

Der Salzmännchegaart wurde nach einer Sage aus Born benannt, nach welcher früher bei den hiesigen Salzquellen an der Sauer ein Salzmännchen hauste und den Leuten gerne einen Schrecken einjagte. Ein großes in Stein gemauertes geologisches Profil, ein kleines Theater aus den Bausteinen Luxemburgs und ein Barfußpfad mit unterschiedlichen Gesteinsarten veranschaulichen die Geologie der Region auf […]

Der Salzmännchegaart wurde nach einer Sage aus Born benannt, nach welcher früher bei den hiesigen Salzquellen an der Sauer ein Salzmännchen hauste und den Leuten gerne einen Schrecken einjagte. Ein…

Der Salzmännchegaart wurde nach einer Sage aus Born benannt, nach welcher früher bei den hiesigen Salzquellen an der Sauer ein…

Streuobstwiesen

Streuobstwiesen (lux. Bongerten) gehören zu den wertvollsten und artenreichsten Lebensräumen im Naturpark. Während des 20. Jahrhunderts ist die Zahl der Obstbäume jedoch um etwa drei Viertel zurückgegangen. Trotz des starken Rückgangs prägen die Streuobstwiesen noch immer das Landschaftsbild des Naturparks. Heute gibt es noch circa 40.000 Obstbäume in der Region: vor allem Apfelbäume, gefolgt von […]

Streuobstwiesen (lux. Bongerten) gehören zu den wertvollsten und artenreichsten Lebensräumen im Naturpark. Während des 20. Jahrhunderts ist die Zahl der Obstbäume jedoch um etwa drei Viertel zurückgegangen. Trotz des starken Rückgangs…

Streuobstwiesen (lux. Bongerten) gehören zu den wertvollsten und artenreichsten Lebensräumen im Naturpark. Während des 20. Jahrhunderts ist die Zahl der…

Ehemaliger Mühlsteinbruch Huellee

Eine Besonderheit stellt der Steinbruch Huellee dar. Etymologisch betrachtet bezeichnet der Name einen hohlen Felsen. Über die Jahrhunderte wurden hier aus einer besonders abriebfesten Schicht des Luxemburger Sandsteins in gefährlicher Handarbeit Rohlinge gebrochen, die zu Mühlsteinen verarbeitet wurden. Nicht wenige Mühlen der Region dürften mit Mühlsteinen aus der Huellee ausgestattet worden sein. Im Laufe der […]

Eine Besonderheit stellt der Steinbruch Huellee dar. Etymologisch betrachtet bezeichnet der Name einen hohlen Felsen. Über die Jahrhunderte wurden hier aus einer besonders abriebfesten Schicht des Luxemburger Sandsteins in gefährlicher…

Eine Besonderheit stellt der Steinbruch Huellee dar. Etymologisch betrachtet bezeichnet der Name einen hohlen Felsen. Über die Jahrhunderte wurden hier…

Grotte

Ehemaliger Sandsteinbruch bei Beaufort

Verschiedene Schichten des Luxemburger Sandsteins sind gut als Bruch- und Werksteine geeignet. In den Steinbrüchen von Beaufort und Dillingen wurde der Sandstein bis in die 70er Jahre des 20. Jahrhunderts abgebaut. Die Steine fanden lokal, national und über die Landesgrenzen hinaus in verschiedenen Bauwerken Verwendung. Die Steinbrüche hatten einen hohen wirtschaftlichen Wert und brachten vielen […]

[caption id="attachment_171" align="alignright" width="284"] Der Steinbruch in Betrieb © Collection héritiers Hermes-Conter[/caption] Verschiedene Schichten des Luxemburger Sandsteins sind gut als Bruch- und Werksteine geeignet. In den Steinbrüchen von Beaufort und Dillingen…

[caption id="attachment_171" align="alignright" width="284"] Der Steinbruch in Betrieb © Collection héritiers Hermes-Conter[/caption] Verschiedene Schichten des Luxemburger Sandsteins sind gut als Bruch-…